Was Sie haben, darf bleiben
Was angeschlossen wird
Ihr Postfach, der Kalender, die Warenwirtschaft, die Website, die Ablage auf dem Server, die Nachrichten-App auf den Diensthandys, die Telefonanlage — und was sich sonst noch anbinden lässt: Alles läuft auf denselben Ort zu. Am Anfang zieht AMIGOSU nur die Fäden zusammen und lernt dabei, welche Arbeit in Ihrem Haus wirklich anfällt. Mit der Zeit brauchen Sie die Einzelteile immer weniger, denn Ablage, Kalender und die Ebene darunter bringt es selbst mit. Was ersetzt wird und was bleibt, entscheiden Sie — nicht ein Stichtag.
Drei Rollen
Ein Programm, das Sie heute haben, kann auf drei Arten weiterlaufen. Es liefert nur zu — die Zeiten aus der Erfassung zum Beispiel. Oder es bleibt das Maß der Dinge für sein Gebiet: Was in der Lohnbuchhaltung steht, gilt, und AMIGOSU richtet sich danach. Oder es führt aus, was angestoßen wird — der Etikettendrucker im Lager tut weiter, was er immer getan hat. Verbunden wird darüber. Einen Stichtag, an dem alles abgelöst wird, gibt es nicht.
Was das erspart
Die Sorge vor der großen Umstellung ist berechtigt — sie ist nur nicht nötig. Angeschlossen wird, was da ist; erweitert wird schrittweise. Was heute in einem anderen System gut läuft, darf dort weiterlaufen.
Wie Ihre Leute damit arbeiten
Eingabemasken sind von gestern. Bei AMIGOSU schreiben oder sprechen Ihre Leute einfach, was ist — so, wie sie es einem Kollegen sagen würden: „Kunde Berger, Montage am Dienstag, Termin muss noch gesucht werden.“ Daneben liegt eine Arbeitsfläche wie ein Schreibtisch, auf der man etwas schnell notiert. Der Unterschied zum Zettel: Die Notiz geht nicht unter, weil das System sie liest und im Auge behält. Am Ende des Tages kommt der Vorschlag zurück — aus diesen Notizen würden diese Aufgaben, für diese Leute, bis zu diesen Terminen. Sie ändern, was nicht stimmt, und geben frei.
Schritt für Schritt in den Betrieb
Zwei Wege hinein
Zuerst steht AMIGOSU im Haus. Danach gibt es zwei Wege, und Sie wählen. Der eine geht über Ihre Daten: Sie geben her, was da ist — die Kundenliste, die Aufträge, die Ablage. Daraus baut der Kern sich seine Grundlage, und von dort aus wird Ihr Betrieb Stück für Stück übernommen. Der andere geht über einen Arbeitsplatz: Sie bestimmen eine Abteilung oder einen einzelnen Menschen, der als Erster Unterstützung bekommt. Wir sehen uns an, was genau diese Arbeit verlangt, und bauen das zuerst. Beide Wege laufen im vollen Betrieb, und bei beiden kommt jede Woche etwas dazu.
Wo wir anfangen
Bevor etwas gebaut wird, sehen wir uns an, wo es bei Ihnen wirklich weh tut. Drei Fragen entscheiden: Wo liegt Geld auf der Straße — die Bestandskunden zum Beispiel, die seit Jahren niemand angerufen hat? Wo schaffen Sie mit denselben Leuten mehr, wenn eine Arbeit von allein läuft? Und was bleibt so oft liegen, dass es schon zum Betrieb dazugehört? Angefangen wird an der Stelle mit der größten Wirkung, nicht an der, die technisch am einfachsten wäre.
Die Automationsstufen
AMIGOSU wird nicht an einem Tag umgelegt, sondern eingeführt — in vier Stufen, die Sie an jeder einzelnen Aufgabe wiedererkennen. Zuerst schaut das System nur zu und lernt, wie es bei Ihnen läuft. Dann legt es Ihnen etwas vor, und Sie ändern daran, was nicht passt. Dann macht es die Arbeit selbst und holt sich nur noch Ihre Freigabe. Ohne Rückfrage läuft erst, was sich über eine Zeit bewährt hat — und auch dann nur dort, wo Sie es ausdrücklich wollen.
Der Takt
Für jede Sache, die dazukommt, gilt derselbe Takt: anschalten, eine Weile mitlaufen lassen, ansehen was dabei herauskommt, freigeben. Erst wenn eine Sache im Alltag trägt, kommt die nächste. Das dauert länger als ein Stichtag im Kalender — und es ist der Grund, warum am Ende etwas läuft, statt dass alle wieder zum Zettel greifen.
Was Sie dabei sehen
Auf dem Bildschirm steht, was bei Ihnen läuft — nicht, was das Produkt alles könnte. Was angeschaltet ist, ist da. Was gerade mitläuft und noch beobachtet wird, ist als solches gekennzeichnet. Und was Sie nicht haben, erscheint gar nicht erst: Ihre Leute suchen nicht nach Knöpfen, die es in Ihrem Betrieb nicht gibt.
Sie bleiben Herr im eigenen Haus
Der Weg von Hand
Fällt die Automatik aus oder wollen Sie sie an einer Stelle schlicht nicht, arbeiten Ihre Leute weiter wie vorher — am selben Bildschirm, mit denselben Daten. Alles, was in Ihrem Betrieb angeschaltet ist, lässt sich dort auch von Hand erledigen. Der Wechsel ist vorgesehen und nicht der Notausgang: Was offen war, bleibt offen und geht nicht verloren.
Der betreute Betrieb
Hinter dem Produkt steht ein Betrieb. Das System wird überwacht, gesichert und im Ernstfall wieder hergestellt. Wenn am Freitagnachmittag etwas klemmt, gibt es einen Weg, das zu melden, und jemanden, der antwortet — statt eines Formulars, das ins Leere läuft. Das ist der Unterschied zwischen einer Software, die man Ihnen verkauft hat, und einem System, das jemand für Sie betreibt.
Wenn Sie aufhören wollen
Sie binden sich nicht auf Lebenszeit. Ihre Daten liegen auf Ihrem eigenen System und zusätzlich auf einer Daten-Box in Ihrem Haus — Vorgänge, Dokumentation, Urlaubsplan, alles, was der Betrieb an Wissen hat. Kündigen Sie, bekommen Sie zum Vertragsende den vollen technischen Zugang zu genau diesem Bestand: unbefristet und in Ihrem eigenen Netz. Und jeder Arbeitsschritt, den vorher eine Automation gemacht hat, lässt sich in der Oberfläche von Hand erledigen — mit mehr Aufwand und mehr Handgriffen, aber ohne dass Ihnen etwas fehlt. Was Sie dann verlieren, ist die Automatik. Nicht Ihr Betrieb und nicht Ihr Wissen.
Zwei Schlüssel
Die beiden Gesellschaften verwahren die Zugangsmittel zu Ihrem System unabhängig voneinander. Fällt eine Seite dauerhaft aus, ist die andere vertraglich verpflichtet, sie herauszugeben. Das ist kein Notfallplan im Kleingedruckten, sondern eine Struktur, die von vornherein zwei Träger hat.